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12.07.2011 - MAZ "Westhavelländer" vom 12.07.2011

Bundesgartenschau: Erlebnisse auf kürzestem Radweg

PREMNITZ - Der Buga-Besucher an sich ist bestens erforscht. Man weiß etwa, wie alt er ist, wofür er sich interessiert und wieviel Geld er bereit ist auszugeben. Doch was nutzen solche Erkenntnisse, wenn man den allseits erforschten Bundesgartenschaufan in eine ihm fremde Umgebung schickt? Vor dieser Gratwanderung stehen die Vertreter der beteiligten Kommunen und Buga-Zweckverbands-Geschäftsführer Erhard Skupch.

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10.10.2009 - MAZ "Westhavelländer" vom 10.10.2009

Mit Hilfe der „96 Stunden“-Aktion des RBB ist am ASB-Wohnheim ein Aktivpark aufgebaut worden

 

RATHENOW - Die Schaukeln, die Hängematte und die Klanghölzer baumeln einsatzbereit. Die zwei Duftbeete sind bepflanzt. Der Barfußpfad schlängelt sich mit Kienäpfeln, Steinen, Gras, Rinde, Zweigen und anderem einer Sitzbank entgegen. Die Mehrzweckhalle ist hochgemauert und oben drauf wurden gerade die letzten Bahnen Dachpappe verklebt. Ziemlich zum Schluss ist auch das Trampolin über seiner Schwunggrube befestigt worden. Der Aktivpark ist fertig.Mit einem glatten Erfolg ist gestern Nachmittag die Oktober-Aktion „96 Stunden“ des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB) zu Ende gegangen. Für die 27 Bewohner des Heimes für geistig und mehrfach Behinderte in Rathenow am Körgraben, das der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) betreibt, ist ein Aktivpark errichtet worden. Die Behinderten können sich dort spaßbetont, aber sicher im Freien bewegen. Gestern ab 18.30 Uhr war alles auf RBB bei zibb zu sehen. Helfer, Bewohner, Hauptamtliche und Fernsehleute hatten allen Grund, gemeinsam zu feiern.



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06.10.2009

Leserbriefe zu den Querelen im Amt Rhinow (Teil IV)

ZUR ABWAHL VON GERD JENDRETZKY
Niemand soll die Arbeit des Amtes mehr behindern

Es ist politisches Trauerspiel und Schmierenkomödie in Einem: Wie in den besten Stücken Shakespeares entfalten sich nun die Anschuldigungen, Verfehlungen und Probleme von Amtsausschuss und Verwaltungspersonal gleichermaßen vor dem Auge des Betrachters. Das eigentlich Wichtige ist allerdings, dass im Amt unbedingt wieder Ruhe einkehren muss. Die Verwaltung muss wieder in der Lage sein, ihren ordentlichen Geschäften nachzugehen. Aber: Dies wird schlicht und einfach nicht möglich sein. Zu verfahren ist die Situation, in der sich zwei Lager herausgebildet haben. Es geht ein Riss durch das Amt Rhinow, und auf der einen Seite steht Gerd JENDRETZKY, auf der anderen Sybille Heling – mitsamt Gefolge.


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13.08.2009 - MAZ "Westhavelländer" vom 13.08.2009

Wahlleiter überprüft Wahlvorschläge

 

HAVELLAND - 21 Direktkandidaten aus den drei Wahlkreisen des Havellandes zur Landtagswahl am 27. September dürfen sich um einen Sitz im Potsdamer Landtag bewerben. Bis Montag, 18 Uhr, mussten die Parteien und politischen Vereinigungen ihre Wahlvorschläge beim Kreiswahlleiter in Rathenow einreichen. Gestern tagte der Kreiswahlausschuss. Von 22 Bewerbungen wurde eine abgewiesen. Im Wahlkreis 6 (Falkensee) wurde der Vorschlag der NPD nicht zugelassen, weil es an den gesetzlich notwendigen Unterstützungsunterschriften fehlte.

 


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13.08.2009 - MAZ \"Westhavelländer\" vom 07.08.2009

Nach der Übertragung des Gülper Sees will die Nabu-Stiftung Bürgerbedenken ausräumen

STRODEHNE - Dass sich die Naturschützer des Nabu über die Übertragung des Gülper Sees (MAZ berichtete) freuen würden, war nicht anders zu erwarten. Schließlich bekommt die Stiftung „Nationales Naturerbe“ 660 Hektar in einem europaweit bekannten Vogelschutzgebiet quasi geschenkt.

 


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18.06.2009 - MAZ "Westhavelländer" vom 17.06.2009

Wenn die „Spaatzer Spatzen“ zwitschern

Von Norbert Stein

SPAATZ Sperlinge zählen zu den kleinsten Vögeln hierzulande. In der Umgangssprache werden sie auch Spatzen genannt. Mit einer Größe von lediglich rund 15 Zentimetern können sie kaum für Aufsehen sorgen. Umso mehr aber mit ihrem Gezwitscher. Ob nun Haus- oder Feldsperling, beide Arten fühlen sich wohl im Havelland und sind auch im Ländchen Rhinow das ganze Jahr über zu Hause.
In Spaatz, einem knapp 400 Seelen-Dorf im Ländchen Rhinow, zwitschern nun schon seit geraumer Zeit ganz besondere Spatzen. Sie sind sehr jung, von menschlicher Gestalt und um einiges größer als ihre gefiederten Freunde in der Natur. Aber eines haben sie mit Letzteren gemein: Die „Spaatzer Spatzen“ können wunderschön singen. Sie zwitschern im Chor, und sie tun das allemal so fröhlich wie die Sperlinge in den Bäumen oder auf den Häusern.

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03.03.2009 - MAZ "Westhavelländer" vom 03.03.2009

Die Rhinower Stadtverordneten müssen näher ran an die Bürger

Den Punkt 4 der Tagesordnung jeder Rhinower Stadtverordnetenversammlung, die Einwohnerfragestunde, nach hinten zu verlegen, kam vor vielen Monaten von einer Familie, die des Öfteren an den Sitzungen teilnahm, aber auch nur weil sie im Besitz eines Autos sind.
Dass die CDU-Abgeordneten, zwei an der Zahl, dies aufgegriffen haben und als Antrag einbrachten, ist ihr gutes Recht.


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24.02.2009

Keine Stammesversammlung

Die Rhinower Stadtverordneten wollen mehr Demokratie wagen und allen Einwohnern Gelegenheit geben, sich – über die Fragestunde oder Bürgerversammlungen hinaus – an Debatten in der SVV zu beteiligen. Ist das notwendig? Es gibt längst genügend Möglichkeiten für Bürger, sich an Entscheidungsprozessen zu beteiligen. Sie können bei Einwohner- oder Anliegerversammlungen ihre Meinung kund tun und sie können das Gespräch mit Stadtverordneten suchen. In der SVV sollte die Diskussion den Stadtverordneten und der Verwaltung alleine vorbehalten sein – dafür erhalten die Stadtverordneten schließlich von den Bürgern bei einer Wahl das Mandat. Zudem haben die Einwohner – nicht nur in Rhinow – durch Zeitungslektüre, Aushänge und andere Medien genügend Gelegenheit, sich zu wichtigen Debatten im Vorfeld zu informieren. Grund-voraussetzung ist aber, dass man sich dafür überhaupt interessiert. Die SVV als Stammesversammlung nach germanischem Vorbild – das will die Kommunalverfassung aus gutem Grund nicht.

20.02.2009 - MAZ "Westhavelländer" vom 13.02.2009

Demokratie bei den Germanen

Bevor der Redakteur des „Westhavelländers“ Vergleiche von germanischen Stammesversammlungen zu der neuen Kommunalverfassung des Landes Brandenburg öffentlich kommentiert, hätte er sich meines Erachtens vorher mit der Historie der Germanen besser vertraut machen sollen.

Schon ein Blick in Geschichtsbücher für Schüler der 5./6. Klasse oder eine in heutiger Zeit übliche Recherche im Internet gibt Auskunft darüber, dass unsere germanischen Vorfahren schon Formen von Demokratieverständnis kannten, als allgemein bekannt.

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12.02.2009 - MAZ vom 12.02.2009

Spielplatz muss erneuert werden Dörfer Initiative in Spaatz

Von Norbert Stein

SPAATZ Die Schaukel ist defekt und der Sandkasten kaputt. Auf dem Spielplatz liegt vieles im Argen. Doch der Frühling kommt bestimmt, und damit wird auch in Spaatz die Jahreszeit anbrechen in der es die Mädchen und Jungen wieder auf den Spielplatz zieht.


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Was wäre Ihre Meinung, wenn sich in unserer Region die Ämter Rhinow, Nennhausen und Friesack zu einem Amt mit nur noch drei amtsangehörigen Gemeinden zusammenschließen würden?
JA, einen freiwilligen und finanziell geförderten Zusammenschluß stimme ich zu.
NEIN, es soll alles so bleiben wie es ist.
Ich würde mir nur eine effizientere Zusammenarbeit der drei Ämterverwaltungen wünschen.
Mir wäre es egal bzw. mich interessiert das Thema nicht.
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