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31.05.2010, 11:00 Uhr | MAZ \"Westhavelländer\" vom 29.05.2010
Aasmann macht das Rennen
Politik Rhinower Amtsausschuss wählte neuen Amtsdirektor

 

Jens Aasmann ist neuer Amtsdirektor des Amtes Rhinow. Die Mitglieder des Amtsausschusses haben ihn am Donnerstagabend im Gemeindezentrum Großderschau mit deutlicher Mehrheit zum neuen Chef der Verwaltung gewählt.

Von NORBERT STEIN
GROssDERSCHAU Bereits 24 Minuten nach Eröffnung der Sitzung konnte Wahlleiter Michael Mirschel das Ergebnis verkünden. Sieben von zehn Mitgliedern des Amtsausschusses hatten sich im ersten Wahlgang für Aasmann entschieden. Damit hatte der Jurist die absolute Stimmenmehrheit der Amtsausschussmitglieder auf sich vereint.
Für die Wahl zum Amtsdirektor hatten sich insgesamt acht Kandidaten beworben. Alle Kandidaten waren von einer Arbeitsgruppe des Amtsausschusses zur Vorbereitung der Wahl angehört worden. Zur Wahl vorgeschlagen wurden am Donnerstagabend vier Bewerber: Uwe Feiler (Spaatz), Henry Klare (Rhinow), Christian Müller (Meyenburg) und Jens Aasmann (Semlin). Feiler, Klare und Müller erhielten bei der geheimen Abstimmung jeweils eine Stimme.



 
An der Seite der Amtsausschussvorsitzenden Sybille Heling konnte der Leiter der Kommunalaufsicht, Hans-Jürgen Löwe, einen sachlichen und geordneten Wahlabend verfolgen. Rund 40 Zuschauer waren nach Großderschau gekommen, um bei der Wahl dabei zu sein. Unter ihnen viele Mitarbeiter aus der Amtsverwaltung.

Sie werden nun einen Dienstherren haben, den sie schon aus der Arbeit der letzten Monate kennen. Nach der Abwahl von Gerd Jendretzky als Amtsdirektor hatte Landrat Burkhard Schröder Jens Aasmann am 1. Dezember vergangenen Jahres als Beauftragten für den Amtsdirektor eingesetzt. Damit übernahm der 43-jährige verwaltungserfahrene Jurist, der zuvor Leiter der unteren Kommunalaufsicht war und zuletzt als Bereichsleiter im ILZ Havelland arbeitete, eine schwierige Aufgabe in einer komplizierten Zeit im Ländchen Rhinow. Mit seiner ruhigen und transparenten Arbeitsweise verstand er es, die Wogen zu glätten, Ruhe in die Arbeit der Verwaltung zu bringen und mit gebührender Neutralität die politischen Grabenkämpfe einzudämmen. Das brachte dem SPD-Mann Anerkennung ein, bei Mitarbeitern, Bürgermeistern, Abgeordneten und Einwohnern.

So ist die Wahl des Mannes, der mit seiner Familie in Semlin wohnt, zum Amtsdirektor keineswegs eine Überraschung. Er wolle auf seinen eingeschlagenen Weg nun weiterarbeiten, sagte Aasmann in einer ersten Stellungnahme gegenüber dieser Zeitung.

Als Erste gratulierte die Amtsausschussvorsitzende Jens Aasmann zu seiner Wahl. Sybille Heling brachte ihre Hoffnung zum Ausdruck, dass nach über einem Jahr der Unruhe und Auseinandersetzungen nun wieder Ruhe einzieht in die Arbeit des Amtes und der Gemeinden. Gelöst sind alle Probleme aber bei weitem nicht.
31.05.2010, 11:25 Uhr
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